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03.09.2005
Bei einer Fahrt durch Elbe-Elster bekommt man viel zu sehen
Schliebener Raum war Ziel Elsterwerdaer Pädagogik-Veteranen
 
Presse zum Oelsiger Luch
Vor der Lebusaer Kirche.

Unser Heimatkreis ist schön. Zu dieser Erkenntnis kamen dieser Tage die Mitglieder des Elsterwerdaer Pädagogik-Veteranen-Clubs. Erneut starteten sie zu einer Rundfahrt durch den Elbe-Elster-Kreis. Die Route führte von Elsterwerda über Hohenleipisch, Gorden und Staupitz, bestens bekannte, aber immer wieder imponierende Ortschaften, nach Sorno. Die Naturparkgemeinde Oppelhain beeindruckte durch ihre Sehenswürdigkeiten – Paltrockmühle, Feldsteinkirche und Pyramide. Weiter ging die Fahrt durch Rückersdorf, vorbei an Bad Erna, nach Doberlug-Kirchhain. Zu gefallen wussten hier besonders die markanten Bauten Klosterkirche sowie das Schloss von Doberlug.
Der beeindruckendste Abschnitt unserer Tour begann. Werenzhain, in anmutiges Grün gehüllt und zu Recht unlängst als Naturparkgemeinde geehrt, die gepflegte Dorfanlage Arenzhains, die Mühle sowie schmucke neue und alte Gebäude in Trebbus – über alles konnte man nur staunen. Dann befuhr der Bus eine sanft geschwungene Hügellandschaft, die Ausläufer des nahen Flämings.
Hillmersdorf, Proßmarke und Hohenbucko, ansehnliche in funkelndes Sonnenlicht getauchte Dörfchen, wurden passiert.

Geraume Zeit später rückte linksseitig auf einer Anhöhe die Bockwindmühle, gleich danach auch der spitze Kirchturm von Lebusa ins Blickfeld. Bei einem längeren Aufenthalt wurde nun die Lebusaer Dorfkirche besichtigt. Hans-Dieter Lehmann aus Schlieben wusste ungemein viel Wissenswertes über den herrlichen Barockbau zu berichten. Auch dem Klang seines wohl wertvollsten St*amp *uuml;cks, der Silbermannorgel, konnten wir lauschen. Aus Herzberg angereist war dazu Kantor Christian Timm. Orgelspiel sowie Kirchenbesichtigung wurden von der Busgesellschaft mit herzlichem Beifall aufgenommen.
Die Bustour ging weiter. Durch imponierendes Waldgebiet, vorbei an Freileben, dem jüngsten Dorf unseres Kreises, über Krassig und Berga gelangten wir nach Schlieben, wo der Drandorfhof auf unseren Besuch wartete. Im ehemaligen Schafstall war zunächst die Kaffeetafel gedeckt. Dann wurde das gesamte Anwesen einer genauen Besichtigung unterzogen. Mit sachkundigen Darlegungen und Antworten auf zahlreiche Fragen stand dafür Gerhard Kupke zur Verfügung. Lobenswert, was hier während der letzten Jahre im tausendjährigen Schlieben geschaffen worden ist! Schön und wichtig, dass der Drandorfhof Zeugnisse vergangener ländlicher Lebens- und Arbeitsweise seinen Besuchern so liebevoll nahebringt.
Den Kopf voll von Eindrücken bestiegen wir wieder unseren Bus zur Heimfahrt. Über das so eben im Schliebener Land Erlebte wurde noch ausgiebig diskutiert. Aufmerksam betrachtet wurde dennoch der weitere Streckenverlauf, der über Oelsig, Nexdorf und Drasdo, unterbrochen von landwirtschaftlichen Flächen und Waldgebieten, nach Langennaundorf führte. Auf der allen vertrauten B 101 strebten wir wieder unserer Heimatstadt entgegen. Ein besonderes Dankeschön war noch fällig, und zwar an Busfahrer Frank Jentsch.

Text und Foto: Horst Paulick

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