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30.08.2003
Vom Rittergut über das Moor zur schönen Aussicht
Nächsten Samstag wieder auf Entdeckungsfahrt durch den Landkreis
 
Presse zum Oelsiger Luch
Ein typischer Septembermorgen im herrlichen Altweibersommer. Zum Radfahren und Wandern lädt die Natur in dieser Jahreszeit regelrecht ein.

Viel frische Luft und das Kennenlernen der Region rund um Schlieben verspricht die kommende Fahrradtour, organisiert von der Sparkasse Elbe-Elster, der RUNDSCHAU und dem Tourismusverband Elbe-Elster-Land. Erforderlich sind dazu lediglich ein kräftiges Frühstück und reichlich Druck auf den Pneus. Am Ende eines erlebnisreichen Tages sollen schöne Stunden im Schliebener Land und vielleicht sogar ein 50 Euro-Gutschein stehen, den die Sparkasse Elbe-Elster wie immer unter allen Teilnehmern der monatlichen Tour auslost. Pünktlich um 10.30 Uhr heißt es am kommenden Samstag, dem 6. September: Auf ein Neues! Denn mit einer von Sehens-würdigkeiten unterschiedlicher Art gespickten Tour starten die Radler in ein weiteres Rad-Abenteuer.

Den Auftakt bildet dabei der Schliebener Drandorfhof. Das unweit des Marktplatzes befindliche ehemalige Rittergut wurde früher durch das Geschlecht derer von Drandorf bewohnt. Der in seiner Form nur noch selten existierende Vierseitenhof mit Gutshaus, Kornspeicher, Stallung und Nebengelass, bietet sicher reichlich Gelegenheit des Erkundens. Heute beherbergt das Gebäude vielfältigste museale Einrichtungen, die natürlich ebenso unter fachkundiger Führung erforscht werden dürfen.

Sagenumwobener Burgwall
Mit derweil neuem Wissen bereichert, geht es aber endlich auf Tour. Diese wird die Teilnehmer entlang eines sagenumwobenen Burgwalls nach Malitschkendorf führen, wo in der Gaststätte «Kremitzgrund» bereits die erste Stärkung in Empfang genommen werden darf. So gekräftigt, kann nun weiter kräftig aufs Pedal gedrückt werden. Weiter geht es für das Peleton anschließend in Richtung Jagsal. Auf dem im Ort befindlichen Wildgehege kann aus nächster Nähe der tierische Nachwuchs besichtigt werden, wobei es durch Reiner Schülzke aus erster Hand reichlich Informationen zum heimischen Dam- und Schwarzwild geben wird.

Seltene Flora und Fauna
Den Schwung der Hinfahrt ausnutzend, radeln die Teilnehmer der Septembertour ein kleines Stück des Weges wieder zurück. In der Pension «Zur Mühle» wird wenig später abermals Rast gemacht, um eine kräftige Radlermahlzeit zu sich nehmen zu können.
Weiter führt der anschließende Weg in Richtung «Oelsiger Luch» . Dieses etwa 42 Hektar große Naturschutzgebiet ist ein Hochmoor, welches seltene Flora und Fauna in sich beherbergt. Erwartet werden die Radfahrer hier von Ortsbürgermeister Gerhard Kupke. Für Wanderer und Nichtradfahrer besteht zudem die Gelegenheit, das Terrain unter Führung zu Fuß zu erkunden (Anmeldungen unter: 035361 / 80 577).
Soviel Zeit bietet sich den Pedaleuren jedoch nicht. Für sie gilt es im Kiefernwald links abzubiegen, um auf den Radweg EE7 in Richtung Frankenhain zu gelangen. In dem kleinen Ort angekommen, erwarten die Radfahrer abermals stärkende Stoffe in Form von Kaffee und Kuchen.

Fantastische Aussicht
Weiter geht es durch das mit 2500 Hektar Fläche größte zusammenhängende Niedermoorgebiet des südlichen Brandenburgs, wobei das Ziel dieses Mal der Weinberg Schlieben sein soll. Belohnt werden die Mühen beim Erklimmen des «Langen Berges» nicht mit Punkten fürs Bergtrikot, sondern mit einer fantastischen Aussicht weit über das Schliebener Land. Zum Abschluss der Tour darf man sich dafür rollen lassen.
Entlang der historischen Kellerstraße geht es bergab zum Gasthaus «Lindenhof» , wo wohlschmeckende Gerichte aus Topf und Pfanne die Tour beschließen.

Text: Sven Gückel
Foto: Sparkasse Elbe-Elster

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